Der Bau der Kathedrale begann 1368 auf Veranlassung des Papstes Urban V in Avignon (in Gévaudan geboren). Sie wurde ein Jahrhundert später eingeweiht.
Die schönen Türme stammen aus dem 16. Jh. Der größte Glockenturm beherbergte die Glocke "non pareille", eine besonders große Glocke. Das Läutwerk befand sich in der Kathedrale selbst. In den Religionskriegen wurden die Glocke und ein Teil des Gebäudes zerstört. Später wurde die Kathedrale nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut, allerdings ohne die Ornamente und Verzierungen.
In der Kathedrale befindet sich der Wandbehang von Aubusson aus dem 18. Jh., der die Jungfrau Maria darstellt, feine Holzarbeiten aus dem 17. Jh. (alte Chorwand und Kirchenstühle), eine schwarze Madonna aus dem 12. Jh. und eine bemerkenswerte Orgel aus dem 17. Jh.